Snackification – Die Zukunft unserer Esskultur?

Snackification Snackification - Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt

Drei Mahlzeiten am Tag – Frühstück, Mittagessen, Abendbrot – dies ist seit Generationen fester Bestandteil des Alltags. Am besten zu geregelten Uhrzeiten, was eigentlich so garnicht zu unserer schnelllebigen Zeit passt. Seit einiger Zeit beobachtet man daher eine Alternative, welche auf viele kleine statt auf drei große Hauptmahlzeiten setzt: Snackification. Was früher unter „snacken“ bekannt war, wird heute zur eigentlichen Ernährungsweise.

Der veränderte moderne Lebensstil führt dazu, dass alles schnell gehen muss, die Zeit ist kostbar. Oftmals bleibt keine Zeit um sich eine Mahlzeit zu kochen und diese dann auch noch im Sitzen zu genießen. Die Zubereitung verschlingt viel Zeit, weswegen viele Menschen mittlerweile die „aufwendigen“, großen Hauptmahlzeiten durch einzelne kleine Snacks ersetzen. So entstand dieser Food-Trend.

Was ist Snackification?

Viele assoziieren mit dem Begriff „Snack“ etwas ungesundes, eine eher schnelle Lösung gegen Heißhungerattacken. Zu fettigen Chips, einem Schokoriegel oder ungesundem Knabbergebäck gibt es aber viele Alternativen, die gesund und zugleich lecker sind. Beim Trend „Snackification“ ersetzen diese Mini-Mahlzeiten die traditionellen Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Heute isst man, wenn man Zeit, Lust oder Hunger hat.
Der Speiseplan basiert hierbei auf modernen Rezepten, die zu einer ausgewogenen Ernährung beiführen. Bowls, Wraps, Burger, Mezze, Tappas, Hummus oder auch Suppen zählen dabei zu den beliebtesten Snacks. Aber auch Nüsse, Obst oder Smoothies können als gute Snacks zwischendurch verzehrt werden. Die Devise dieses Food-Trends lautet: Gesund genießen.
Natürlich sollte man dabei darauf achten, dass die Portionsgrößen auch tatsächlich einem Snack entsprechen. Viele unterschiedliche Snacks führen dazu, dass ein breites Spektrum an Nährstoffen aufgenommen wird, was ein weiterer Vorteil sein kann.
Zu dieser Ernährungsform gibt es viele unterschiedliche Expertenmeinungen, positive als auch negative. Im Endeffekt ist es wie so häufig: Jeder sollte selbst austesten, wie er oder sie damit klarkommt und welche Mahlzeiten-Struktur für einen die richtige ist.
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