Bikepolo – Action auf dem Drahtesel

Bikepolo Bikepolo

Bikepolo ist eine noch recht unbekannte Sportart. Wie der Name schon sagt handelt es sich dabei um eine Kombination aus Fahrrad fahren und Polo. Das Pferd wurde jedoch durch ein Fahrrad ersetzt. Durch die Erfindung des Bikepolos konnten auch die “normalen” Leute Polo spielen. Denn das traditionelle Polo ist eine Sportart für Wohlhabende aufgrund der hohen Kosten. Aber als das Pferd ersetzt wurde, konnte jeder am Spiel teilnehmen.


Die Geschichte des Bikepolo

Erfunden wurde das “neue” Polo im Jahre 1891 in Irland. Überlieferungen zufolge hat der ehemalige Radsportler Richard J. Mercredy das Bikepolo ins Leben gerufen. Schon im Jahre 1901 bei den olympischen Spielen wurde die Sportart gespielt. Jedoch erst 100 Jahre später wurde sie offiziell vom Internationalen Radsport-Verband anerkannt. Besonders bei Fahrradkurieren erfreute sich die Radsportart frühe und große Beliebtheit. Heute gibt es in fast jeder größeren Stadt mehrere Spieler.

Wie wird Bikepolo gespielt

Es gibt viele verschiedene Spielarten. Deshalb werden hier nur die allgemeinen Spielregeln erklärt. Gespielt wird auf einem 11 x 14 Meter großen Spielfeld mit zwei Toren, die in der Regel die Abmessungen 2 x 2 Meter besitzen. Das Ziel dabei ist, den Ball mit einem Schläger in das gegnerische Tor zu befördern. Die Spielerzahl kann variieren. Am weitesten verbreitet ist das 3er Bikepolo. Dabei wird drei gegen drei gespielt.
Den Spielern ist es aber verboten den Boden zu berühren. Heißt, ein gutes Gleichgewicht ist Pflicht um nicht beim langsamen Fahren umzufallen. Der Ball darf aber mit dem Fahrrad berührt werden. Bei einigen Rädern sind die Speichen komplett abgedeckt. So soll verhindert werden, dass ein Schläger die Räder blockiert und es dann zu bösen Unfällen kommt. Grundsätzlich sind Protektoren sowie ein Helm erforderlich. Die Spielzeit kann sich auch je nach Spielart verändern.



Bikepolo wird immer bekannter und ist zu einhundert Prozent weiter zu empfehlen. Das Spiel lebt von der Abwechslung. Im einen Moment muss man damit Kämpfen nicht umzufallen. Plötzlich heißt es aber dem Ball so schnell wie möglich hinterher zu fahren um ein Tor zu erzielen oder zu parieren. Außerdem kann so ziemlich jeder mit einem Fahrrad und einem Schläger das Spiel ausprobieren.

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